Betriebs- und Personalrätekonferenz der SPD-Bundestagsfraktion

Die Zukunft der Arbeit stand am Montag, 04. November in Berlin, im Mittelpunkt der Betriebs- und Personalrätekonferenz der SPD-Bundestagsfraktion. Um gute Arbeit zu gewährleisten, müssen die aktuellen Veränderungen in der Arbeitswelt berücksichtigt werden. „Wie gehen wir mit mobiler Arbeit um? Braucht es im Arbeitsrecht mehr Flexibilität oder mehr Arbeitsschutz? Wie kann in Zeiten der Plattformökonomie die Gründung eines Betriebsrates erleichtert und rechtssicher gemacht werden? Das sind Fragen, auf die wir dringend Antworten finden müssen und über die wir heute mit rund 300 Betriebs- und Personalräten aus ganz Deutschland diskutiert haben“, so die SPD-Bundestagsabgeordnete Gabriele Katzmarek.

 

„Wir als Politikerinnen und Politiker brauchen die Erfahrungen und Eindrücke der Arbeitnehmervertretungen aus der Praxis für die Gesetze, die wir machen. Die Betriebsräte wiederum erwarten von uns, dass wir ihnen und den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern politisch den Rücken stärken. Der offene Dialog miteinander macht die Betriebs- und Personalrätekonferenz seit vielen Jahren zu einem echten Erfolgsmodell“, erklärt die Bundestagsabgeordnete für Rastatt und Baden-Baden.

 

Die Betriebs- und Personalrätekonferenz macht klar: Unbefristete Arbeitsverhältnisse müssen wieder zur Regel werden, Befristungen mit Sachgrund gehören im nächsten Jahr auf den Prüfstand, ebenso das Teilzeitrecht. Darüber hinaus brauchen wir mehr Qualifizierung und Mitbestimmung, um den digitalen Wandel als Gesellschaft selbstbestimmt gestalten zu können. „Besonders freue ich mich über die Teilnehme von Franz Herr, Personalrat im Landratsamt in Rastatt. Gemeinsam können wir so im Austausch gute Arbeit und gute Interessenvertretung gestalten“, betont Gabriele Katzmarek.