„Werk- und Leiharbeit – Wichtiger Wirtschaftsmotor oder reine Ungerechtigkeit?“

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, das Ziel einer Gesellschaft muss es sein, dass jeder gut für sich sorgen kann. Damit das gelingt brauchen Menschen gute Arbeit. Dafür setze ich mich als SPD-Bundestagsabgeordnete in Berlin ein. Zu guter Arbeit gehören faire Arbeitsbedingungen, eine würdige Bezahlung und Mitbestimmungsrechte für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Gerade vor diesem Hintergrund hält es die SPD für notwendig, den Missbrauch von Werk- und Leiharbeit zu verhindern.
Schon im Koalitionsvertrag zwischen CDU/CSU und SPD steht dazu folgendes: „Rechtswidrige Vertragskonstruktionen bei Werkverträgen zulasten von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern müssen verhindert werden.“ „Wir präzisieren im Arbeitnehmerüberlassungsgesetz (AÜG) die Maßgabe, dass die Überlassung von Arbeitnehmern an einen Entleiher vorübergehend erfolgt, indem wir eine Überlassungshöchstdauer von 18 Monaten gesetzlich festlegen“ Nun gibt es aber Unstimmigkeiten in der Koalition. Besonders die CSU findet den Entwurf von Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles zu weitgehend und möchte ihn deshalb verhindern. Wie viel Flexibilität braucht unsere Wirtschaft? Wie verhindern wir, dass bestehende Arbeitsplätze durch Leiharbeiterinnen und Leiharbeiter ersetzt werden? Wie können Unternehmen auch zukünftig Auftragsspitzen gut bewältigen? Diese Fragen möchten wir uns zusammen mit Ihnen stellen. Dazu habe ich mir zwei hochkarätige Persönlichkeiten der Industrie in Baden-Württemberg eingeladen. Roman Zitzelsberger, Bezirksleiter der IG Metall Baden-Württemberg und Peer-Michael Dick, Hauptgeschäftsführer von Südwestmetall werden in einem Streitgespräch zusammen mit mir dieses spannende Thema diskutieren. Die Veranstaltung findet am 07. April um 18:30 Uhr im Restaurant Salmen in Gaggenau, Bad Rotenfels (Murgtalstraße 29). Ich freue mich auf Sie!